Montag, 11. Dezember 2017

Ran an den SuB mit Ava



Ab Januar 2018 werde ich an der Challenge von Ava´s Bookwonderland teilnehmen und die ist auch dringend nötig. 

Ich liebe meinen Sub und werde vermutlich auch in Zukunft nicht ganz auf Neuzugänge verzichten können, aber trotzdem möchte ich nächstes Jahr versuchen, so viel wie möglich abzubauen und auch etwas weniger Bücher kaufen. Mal sehen, wie lange mein Vorsatz anhält. :-D

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Die Challenge


- Suche 3 - 8 Bücher deines Sub aus und beachte die Monatsthemen

- Teile deine Auswahl zwischen dem 20. und dem letzten Tag des Monats

- Benutze den Hashtag #ranandenSuBmitAva


Jedes Monatsthema steht zwischen dem 10. und 20. eines jeden Monats fest. Vom 20. bis zum letzten Tag des Monats teilt ihr eure Auswahl für den kommenden Monat per Foto mit euren Followern / Lesern und natürlich mit allen, die mitmachen.

Alle weiteren Infos erhaltet ihr auf der Blogseite von Ava (Link siehe oben)!
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Die Monatstehmen


Januar: Vielfalt ist etwa Schönes! Auf deinem SuB-Stapel für Januar müssen sich mindestens 3 verschiedene Bücher aus folgenden Genres befinden: Fantasy, Dystopie, Erotik, Young Adult (Jugendbuch), New Adult (junge Erwachsene), Krimi, Thriller!


Rezension zu „Constellation - Gegen alle Sterne“ von Claudia Gray



Verlag: cbj
Genre: Sci-Fi
Erscheinungsdatum: 20.11.2017
Seiten: 512
Print: 18,00 €
Ebook: 13,99 €
Reihe: ja / Band 1


Inhalt


Er ist programmiert, sie zu töten. Sie ist bereit, ihn zu vernichten. Bis sie sich näher kommen als gedacht … 

Noemi ist bereit zu sterben, um ihren Planeten gegen die Erde zu verteidigen. Als sie in einem verlassenen Raumschiff nach Hilfe für ihre schwer verletzte Freundin sucht, trifft sie auf Abel, die perfekteste künstliche Intelligenz, die je entwickelt wurde. Er ist programmiert, sie zu töten. Gleichzeitig aber muss Abel dem ranghöchsten Menschen an Bord gehorchen. So gelingt es Noemi, ihm das Geheimnis zu entlocken, das ihren Planeten retten kann. Dafür müsste sie Abel zerstören. Doch Abel sieht nicht nur aus wie ein Mensch aus Fleisch und Blut. Je näher sich die beiden auf der lebensgefährlichen Mission kommen, desto klarer wird Noemi: Er fühlt auch wie ein Mensch. Bald steht er längst nicht mehr nur aus programmiertem Gehorsam zu ihr. Aber ist er wirklich frei, alles für sie zu tun? 


Meine Meinung


Das Cover hat mich sofort angesprochen und doch hab ich eine Zeit lang hin und her überlegt, ob die Geschichte etwas für mich ist. Sci-Fi ist nicht mein vorherrschendes Genre, aber mein Bauchgefühl hat mir gesagt, das könnte gut werden und es hat recht behalten.

Die Autorin kannte ich schon und auch hier ist ihr Schreibstil gewohnt angenehm, ohne zu viel Drumherum und trotzdem mit ausreichend Erklärungen zum Thema. Trotzdem muss man in dieser Welt erst einmal ankommen. Es ist doch etwas, was ich in dieser Form noch nicht gelesen habe und ich war gespannt, wo mich das hinführt. Noemi ist eine starke Prota und obwohl ich mit ihren Ansichten nicht immer konform war, habe ich ihre Überzeugung, ihre Leute zu retten, ihren Willen und ihren Kampfgeist absolut bewundert. Es ist eine ganz besondere Reise, auf der sie Abel begegnet, einem Mech, einer hochentwickelten Maschine, die erschaffen wurde, um seinem Commander zu dienen und Befehle widerstandslos auszuführen. Doch Abel ist kein gewöhnlicher Mech, sondern der höchstentwickelste seiner Art. Seine persönliche Entwicklung fand ich einfach grandios und ich musste ganz oft schmunzeln, wenn er wieder mal seinen Perfektionismus zur Schau gestellt hat. Ich war so fasziniert von den ganzen Details, die diese Entwicklung aufgezeigt hat. Oftmals fand ich das auch sehr berührend und es ging mir nah, in welche Richtung manches ging. Das hat mich doch sehr überrascht, am Anfang hatte ich nämlich die Befürchtung, dass Emotionen in dieser Geschichte etwas außen vor stehen, aber da habe ich mich tatsächlich geirrt. Auf dieser Reise lernt man noch einige andere Charaktere kennen und ein paar davon sind mir sofort ans Herz gewachsen.

Was mir hier wirklich super gefallen hat, war, dass ich wirklich nie gewusst habe, was als nächstes kommt. Es war zwar ziemlich eindeutig, worauf es am Ende hinauslaufen würde, aber dazwischen konnte die Autorin mit vielen überraschenden Wendungen punkten. Auch das Ende hat mich persönlich überrascht, zum Teil sogar berührt. Es gibt keinen Cliffhanger und trotzdem ist klar, dass es eine Fortsetzung gibt und ich freue mich riesig darauf.

Fazit: Constellation hat mich positiv überrascht und konnte mich am Ende überzeugen. Die Geschichte ist anders, für mich neu und man braucht ein wenig Zeit, sich mit allem anzufreunden, aber dann plötzlich hatte mich die Story und es viel mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Gerade das letzte Drittel war so spannend, dass ich einfach nicht mehr aufhören konnte und es in einem Stück gelesen habe. Abel und Noemi sind kein klassisches Paar und Abel ist auch nicht der typische Kerl zum Anschmachten, aber genau das hat es, im Nachhinein betrachtet, so besonders gemacht. Die Autorin hat mich einige Male überrascht und gerade zum Schluss auch berührt und sie lässt auch ohne Cliffhanger genug Fragen offen, sodass ich der Fortsetzung sehnsüchtig entgegenblicke. Von mir gibt es eine klare Empfehlung und ich hoffe, dass auch viele andere ihre Zweifel überwinden und dem Buch eine Chance geben, den die Geschichte um Noemi und Abel ist es wert, gelesen zu werden.



Herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!


Dienstag, 5. Dezember 2017

Rezension zu „Löwentochter“ von Asuka Lionera



Verlag: Drachenmond
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 08.07.2017
Seiten: 400
Print: 14,90 €
Ebook: 4,99 €
Reihe: ja, gehört zur Divinitas Saga (Band 3), die Bücher können aber auch unabhängig voneinander gelesen werden


Hier geht´s zum Buch


Inhalt


Es ist töricht, an Märchen zu glauben. Sie werden nicht wahr, auch nicht für Prinzessinnen. 
Niemand weiß das besser als ich. Nachdem ich vom Zauber, der meine Erinnerungen weggesperrt hat, befreit wurde, stehe ich vor den Trümmern meiner Existenz: Der Mann, den ich mein Leben lang geliebt habe, ist mit der Frau zusammen, die ich aus tiefstem Herzen verabscheue. 
Für mich gibt es keinen Platz. Ruhelos lebe ich von einem Tag zum anderen, ertrage den Fluch, der auf mir lastet und der ein normales Leben undenkbar macht. 
Die Hoffnung auf Glück und Liebe für mich habe ich bereits vor langer Zeit verloren, und auch der Waldelf Ayrun, der sich beharrlich in meiner Nähe aufhält und in mir Gefühle weckt, die ich für unmöglich hielt, vermag daran nichts zu ändern. 
Als die Zukunft des Königreichs in Gefahr ist, bin ich die Einzige, die den drohenden Krieg verhindern kann. 
Doch das geht nicht ohne Ayruns Hilfe … 


Meine Meinung


Die Autorin hat schon mehrfach bewiesen, dass sie einen tollen Schreibstil hat, deswegen habe ich mich riesig auf Löwentochter gefreut. Das Cover ist richtig schön und die Innengestaltung einfach nur umwerfend.

Da Giselle nicht gerade als Sonnenschein bekannt war, war ich sehr gespannt auf ihre Geschichte. Ich konnte sofort eintauchen, war gefangen und konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen.
Wie erwartet war Giselle anfangs nicht unbedingt sympathisch, aber im Laufe der Geschichte ändert sich das immer mehr. Ihre Entwicklung ist absolut faszinierend und die Autorin hat diese glaubhaft und berührend vermittelt. Man erhält einen Blick hinter die Fassade und kann sich auf so einige Überraschungen gefasst machen! 

Der Waldelf, Ayrun, hat sich sofort in mein Herz gestohlen. Seine ruhige, vernünftige Art kam super rüber und und hat ihn unglaublich sympathisch gemacht. 
Mir hat es auch super gefallen, dass Vaan und Fye mit in die Geschichte eingebunden waren, so hat man sich neben den neuen Personen auf alte „Freunde“ gefreut. 

Die Entwicklung der Story war zwar zum Teil vorhersehbar, hat aber hier gar nichts gemacht, denn die Umsetzung ist einfach grandios und die Autorin konnte trotzdem mit der einen oder anderen Wendung überraschen. Die Seiten sind nur so dahin geflogen und obwohl ich mit dem Ende mehr als zufrieden bin, war ich traurig, dass es schon vorbei ist.

Fazit: Löwentochter ist mein Lieblingsbuch der Divinitas-Reihe! Nach Falkenmädchen dachte ich, dass eine Steigerung nicht mehr möglich ist, doch Asuka hat es geschafft und mich komplett begeistert. Es war spannend, emotional, actionreich an den richtigen Stellen und ich hab einfach nichts zu meckern. Die Protas haben sich für immer in mein Herz geschlichen und für mich ist das Ende absolut perfekt. Für dieses Buch gibt es von mir eine ganz klare Empfehlung! 


Rezension zu „Bird & Sword“ von Amy Harmon



Verlag: Lyx
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 26.10.2017
Seiten: 400
Print: 15,00 €
Ebook: 11,99 €
Reihe: nein

Inhalt


Ein Mädchen ohne Stimme. 
Ein König in Ketten. 
Ein Fluch, der sie vereint. 

Mit fünf Jahren musste Lark mit ansehen, wie ihre Mutter vor ihren Augen hingerichtet wurde. Mit dem letzten Atemzug nahm sie ihrer Tochter die Stimme und die Macht der Worte. Denn Magie ist eine Todsünde in Jeru. Dreizehn Jahre später erscheint der junge König Tiras am Hof von Larks Vater, um diesen an seine Treuepflicht im Krieg zu erinnern. Er nimmt die stumme junge Frau als Geisel mit sich. Zunächst fürchtet Lark den König, doch sie merkt schnell, dass Tiras ebenso wenig frei ist wie sie und dass die Liebe womöglich die einzige Waffe ist, die ihrer beider Ketten sprengen kann - 


Meine Meinung


Das Cover ist ja wirklich ein Traum und nachdem es viele begeisterte Stimmen zu diesem Buch gab, musste ich es einfach selbst lesen.

Es fiel mir leicht, in die Geschichte einzutauchen. Die Autorin hat einen wundervollen einnehmenden und bildhaften Schreibstil. Lark war mir auf Anhieb sympathisch und ich war fasziniert von der Magie, der Worte. Diese komplette Grundidee hat mich von Anfang an verzaubert. Bei Tiras war ich mir ehrlich gesagt lange unsicher, er ist mir aber mit der Zeit ans Herz gewachsen. Allerdings konnte ich bis zum Schluss keinen tiefen Bezug zu ihm herstellen. Mir hat an ihm einfach etwas gefehlt.

Es ist durchwegs Spannung vorhanden und trotzdem hatte ich zwischenzeitlich nicht das Gefühl sofort unbedingt weiterlesen zu müssen. Hier hätte ich mir ein kleines bisschen mehr Action gewünscht. Was allerdings hier perfekt umgesetzt wurde, sind die Emotionen. Diese wurden komplett auf mich übertragen und haben das Lesen zu einem wahren Genuss gemacht. Auch einige Überraschungen sind vorhanden und mit dem Ende bin ich absolut zufrieden.

Fazit: Bird & Sword ist eine magische Geschichte, mit einem wundervollen einnehmenden Schreibstil. Die Autorin hat nicht nur tolle Charaktere erschaffen, nein, die ganze Welt und auch die Idee dahinter haben mich begeistert. Auch wenn ich mir im Mittelteil etwas mehr Spannung gewünscht hätte und mir der Bezug zu Tiras etwas gefehlt hat, so war es insgesamt aber trotzdem ein tolles Leseerlebnis und zählt auf jeden Fall zu den Must-Reads.



Rezension zu „Der Himmel in deinen Worten“ von Brigid Kemmerer



Verlag: Harper Collins
Genre: Young Adult
Erscheinungsdatum: 13.11.2017
Seiten: 352
Print: 16,99 €
Ebook: 13,99 €


Inhalt


Immer hat Juliet Briefe an ihre Mutter geschrieben – selbst nach deren Tod vor Monaten hinterlässt sie ihr Nachrichten am Grab. Eines Tages findet sie eine Antwort: von einem Jungen, der genauso verzweifelt ist wie sie. Spontan schreibt sie zurück, und der Gedankenaustausch wird ihr zunehmend wichtiger. Doch dann erfährt Juliet, wem sie ihre tiefsten Gefühle offenbart hat. Sie kann nicht fassen, dass die Worte, die sie so berührt haben, von einem Loser wie Declan stammen. Oder ist seine raue Fassade nur ein Schutz, hinter dem sich eine verletzliche Seele verbirgt? 


Meine Meinung


Auf dieses Buch bin ich durch eine Empfehlung gestoßen. Der Klappentext klang sehr vielversprechend und ich war sehr gespannt auf die Geschichte.

Der Schreibstil ist wundervoll, emotionsgeladen und hat mich ab der ersten Sekunde überzeugt. Es ist eine Geschichte aus dem wahren Leben. Man erkennt deutlich Parallelen und wenn man ehrlich ist, findet man sich in manchem selbst wieder. 

Die Autorin hat nicht nur die Geschichte zweier junger Menschen erzählt, die Schwierigkeiten haben, zurück ins Leben zu finden. Sie regt zum Nachdenken an und zeigt an vielen Beispielen, wie grausam die Gesellschaft oftmals ist durch ihre Vorurteile.

Auch wenn ich hier etwas vom Buch abschweife, aber leider ist es die absolute Wahrheit, dass nur selten hinter die Fassade geschaut wird!
Ein Jugendlicher klaut, wird in eine Schlägerei verwickelt und/oder verhält sich gegenüber Autoritätspersonen respektlos? Sofort bekommt er von den meisten Menschen einen Stempel als Krimineller. Warum fragt sich keiner, was ihn dazu gebracht hat? Warum wird nicht auch ein Blick auf die Eltern geworfen und Hilfe angeboten! Nein man muss sich von „solchen Menschen“ fern halten!

Ein Jugendlicher nimmt Drogen, dealt mit Drogen, trinkt übermäßig Alkohol! Die Leute stempeln in ab, mit der Begründung aus dem wird eh mal nichts! Ich frage mich, warum ist jemand so verzweifelt, dass er denkt, dies mit dem regelmäßigen Konsum von Rauschmitteln ausgleichen zu können? 

Meiner Meinung nach sind die Menschen, die sofort verurteilen nicht besser als die, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten! Eigentlich sind sie häufig die wahren „Versager“! Anstatt zu hinterfragen und evtl. zu helfen, reden sie schlecht und heizen die Gerüchte noch an. 

In diesem Buch wird hervorragend aufgezeigt, dass es manchmal nur einen einzigen Menschen benötigt, der zuhört, der hinter die Fassade blickt! Denn auch die häufige Aussage, wer einmal gegen das Gesetz verstößt, wird es immer wieder tun, ist völliger Schwachsinn! Wenn man von vornherein so abgestempelt wird und erst gar keine Chance mehr bekommt, wäre es ja kein Wunder! Oft braucht es nämlich nur diese kleine Chance, ein kleines bisschen Vertrauen und nicht die Vorurteile, aus dem wird eh nichts! Natürlich kann man nichts verallgemeinern, aber das gilt eben für beide Seiten und Vorurteile haben noch nie jemandem geholfen!

Ich konnte mich in die Geschichte wirklich super hinein fühlen und war sehr berührt. Mir kamen häufig die Tränen und ich hätte viele Personen in dieser Geschichte gerne durchgeschüttelt. 

Fazit: Der Himmel in deinen Worten erzählt nicht nur eine Geschichte zweier Jugendlichen, die ihren Weg ins Leben zurückfinden müssen. Die Autorin zeigt bewusst die Fehler der Gesellschaft und kritisiert damit Vorurteile. 
Die Charaktere in diesem Buch sind wundervoll authentisch und es ist absolut glaubwürdig dargestellt, einfach echt und berührend. 
Man wird selbst zum Nachdenken angeregt und vielleicht gibt es sogar den ein oder anderen, der sich selbst erkennt und sein Verhalten zukünftig ändert. Vielleicht versuchen manche ihre Vorurteile zu ignorieren und hinter die Fassade zu blicken. 
Die Geschichte ist auf jeden Fall ein absolutes Must-Read.



Herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!


Freitag, 1. Dezember 2017

Rezension zu „Asentochter“ von Aurelia L. Night




Verlag: Tagträumer
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 01.12.2017
Seiten: 188
Print: 9,90 €
Ebook: 2,99 €
Reihe: Novelle zu Wolfsmal


Hier geht´s zum Buch


Inhalt


Minas Bestimmung ist es, an der Seite ihres Vaters in Asgard zu leben. Das Schicksal hat jedoch andere Pläne mit ihr und führt sie zu Denis, einem Werwolf, der in ihr seine Gefährtin erkennt. Aus Angst vor ihren Gefühlen flieht Mina – direkt in die Arme des Bösen.
Nicht jeder ist von den Göttern angetan und düstere Schatten bedrohen Asgard. Minas Aufgabe ist es, das Götterreich vor dem Untergang zu schützen, doch dafür braucht sie Denis an ihrer Seite.


Meine Meinung


Wolfsmal hat mir total gut gefallen, deshalb musste ich natürlich auch diese Nebengeschichte dazu lesen. Das Cover ist mehr als gelungen, hat mich sofort angesprungen.

Schon nach den ersten Seiten war für mich klar, die Geschichte wird gut und ich habe recht behalten. Mina ist zwar eine kleine Zicke, aber trotzdem eine starke und kämpferische Persönlichkeit, die ich sofort mochte. Denis hat mich sofort um seinen Finger gewickelt. Die Autorin hat es geschafft, dass man ihn anschmachtet und sich gleichzeitig herrlich amüsieren kann über seine sarkastische Art.

Es war durchwegs spannend, die Einbindung der mythologischen Götter fand ich absolut genial, ich steh auf solche Geschichten, und auch wenn es jetzt für mich keine großen Schock- oder Überraschungsmomente gab, so habe ich jede einzelne Seite genossen und geliebt. Mir hat auch total gut gefallen, dass auch ein unterschwelliger Bezug zu Wolfsmal selbst hergestellt wurde, ohne zu spoilern und ohne der Voraussetzung, dass man dieses zwingend lesen muss. Was man meiner Meinung nach aber trotzdem tun sollte, da die Story wirklich toll ist.

Fazit: Asentochter hat mich durchwegs überzeugt und unterhalten. Der Schreibstil ist gewohnt einnehmend und es gab viele Momente, in denen ich herzlich gelacht habe. Die Protas sind einfach zum Lieben und ich hätte ewig weiterlesen können. Die Einbringung der Mythologie war wieder total gelungen. Götter und Wölfe sind sowieso eine tolle Mischung und ich bin nun total gespannt auf Wolfsmal 2 und freue mich riesig drauf!




Herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!





Rezension zu „Hex“ von Thomas Olde Heuvelt




Verlag: Heyne
Genre: Horror
Erscheinungsdatum: 16.10.2017
Seiten: 432
Print: 12,99 €
Ebook: 9,99 €


Inhalt


Black Spring ist ein beschauliches Städtchen im idyllischen Hudson Valley. Hier gibt es Wälder, hier gibt es Natur - und hier gibt es Katherine, eine dreihundert Jahre alte Hexe, die den Bewohnern von Black Spring gelegentlich einen kleinen Schrecken einjagt. Dass niemand je von Katherine erfahren darf, das ist dem Stadtrat von Black Spring schon lange klar, deshalb gelten hier strenge Regeln: kein Internet, kein Besuch von außerhalb oder Katherines Fluch wird sie alle treffen. Als die Teenager des Ortes jedoch eines Tages genug von den ständigen Einschränkungen haben und ein Video der Hexe posten, bricht in Black Spring im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle los ... 


Meine Meinung


Als Fan von Übernatürlichem Horror, hat mich natürlich auch dieses Buch gleich angesprochen. Der Klappentext hat mich ein wenig an Blair Witch erinnert und war total gespannt auf die Geschichte.

Der Einstieg ist mir nicht gerade leicht gefallen. Der Schreibstil ist sehr ausführlich und eigen, daran musste ich mich gewöhnen. Ich find vieles anfangs total verwirrend, teilweise skurril und wusste nicht so recht, was ich davon halten sollte.

Gleichzeitig war ich aber neugierig, wo das Ganze hinführen würde. Die Spannung ist allerdings ein ständiges Auf und Ab, was es mir auch oft nicht leicht gemacht hat! 

Es kam ein Punkt, da dachte ich plötzlich, dass diese gesamte Grundidee eigentlich total genial ist! Der Autor hat sich klar an bekannten Horror-Phänomenen bedient, aber daraus etwas komplett Neues und Eigenes erschaffen. Zumindest hatte ich vorher nichts Vergleichliches gesehen oder gelesen. Er hat es mit der Darstellung der Hexe Katherine Wyler  immer wieder geschafft, dass ich mich beim Lesen unwohl fühlte und nachts ein komisches Gefühl hatte. 

Mich hat es aber immer wieder ein bisschen gestört, dass er dazwischen, gerade, wenn es mal wieder spannend wurde, ausgeschweift ist. Zu viel Drumherum mochte ich noch nie und das hat leider meine Euphorie regelmäßig gedämpft. Über die Entwicklung und das Ende lässt sich streiten, das ist Geschmacksache, wobei mir ein paar Sachen zu übertrieben waren. 

Fazit: Mir fällt es schwer Hex zu beurteilen. Auf der einen Seite hat mir die Grundidee total gut gefallen, stellenweise fand ich die Umsetzung total genial, und mir sind sogar regelmäßig eiskalte Schauer über den Rücken gelaufen. Dass mir ein Buch abends oder nachts ein mulmiges Gefühl gemacht hat, zeigt, dass der Autor den Schrecken der Hexe ziemlich gut auf mich übertragen konnte. 
Das Manko an der Geschichte ist der teilweise etwas langatmige Schreibstil, der die Spannung immer wieder rausgenommen hat. Es hat zu Beginn relativ lange gedauert, bis endlich mal Licht in das Ganze gebracht wurde. 
Insgesamt betrachtet würde ich das Buch aber trotzdem empfehlen, weil ich einfach nichts Ähnliches je gelesen habe und es eben nicht alle Tage passiert, dass es mich beim Lesen gruselt! Deswegen vergebe ich 3,5 Sterne mit der Tendenz zu 4 Sternen.




Herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!


Rezension zu „The New Dark - Dunkle Welt (Dark-Times-Trilogie 1)“ von Lorraine Thomson




Verlag: Bastei Entertainment
Genre: Dystopie
Erscheinungsdatum: 01.11.2017
Seiten: 282
Print: 14,90 €
Ebook: 4,99 €
Reihe: ja / Band 1 der Trilogie


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Inhalt


Keine Schulen, keine Supermärkte, kein Internet - eine globale Katastrophe hat die Zivilisation vernichtet.

Für die 16-jährige Sorrel gibt es nur ihre Familie, ihr Dorf und einige unglaubliche Geschichten aus der 'Zeit Davor'. Eines Tages greifen Mutanten das Dorf an und metzeln fast alle Bewohner nieder. Sorrels kleiner Bruder Eli und ihre große Liebe David werden verschleppt. Wild entschlossen, die beiden zu retten, macht Sorrel sich auf die Suche. Doch die einzige Möglichkeit, ihre Lieben zu retten, führt sie direkt in die Arme eines skrupellosen Rebellenanführers, der Sorrel für seine Zwecke instrumentalisieren will. Aber welcher Weg ist schon zu weit für die wahre Liebe?


Meine Meinung


Das Cover allein hätte mich hier nicht zwingend angesprochen, aber der Klappentext hat mich neugierig gemacht, vor allem, weil ich Dystopien liebe.

Ich bin leicht und schnell in die Geschichte eingetaucht. Der Schreibstil ist locker, einfach und zügig zu lesen. Es war auch direkt Spannung vorhanden und die erschaffene Welt empfand ich als interessant und war gespannt mehr zu erfahren.

Da haben wir das erste Problem. Man erfährt wirklich kaum etwas über diese Zukunfts-Welt. Es wird immer vom Davor gesprochen, aber mehr Einzelheiten wären toll gewesen. 

Das zweite Problem für mich war, dass mir total die Tiefe gefehlt hat. Ich konnte keine Verbindung zu den Charakteren herstellen und habe beim Lesen kaum etwas gefühlt,
was ja nicht gerade positiv ist. Ich kann also nicht sagen, dass mir Sorrel unsympathisch war, aber eben auch nicht das Gegenteil. 

Auf der anderen Seite war ich aber neugierig genug, wie es weitergeht und was die eigentlichen Hintergründe sind. Dazu erfährt man  aber wohl erst im zweiten Band mehr, vielleicht. 


Fazit: The new Dark fand ich im Großen und Ganzen enttäuschend. Die Zukunftsversion unserer Welt ist spannend aufgebaut, es wird jede Menge Action geboten, aber leider überhaupt keine Informationen. Es wirkt zum Teil lieblos runtergeschrieben, ohne Emotionen auszulösen und am Ende fragt man sich, was eigentlich der ganze Sinn ist. Ich bin ehrlich gesagt unschlüssig, ob ich Band 2 lesen werde. Auf der einen Seite hoffe ich, dass die vorhandenen Ansätze ausgebaut und genutzt werden, auf der anderen Seite muss ich nicht zwangsläufig wissen, wie es weitergeht. Das werde ich wohl spontan entscheiden müssen! Von mir gibts 2,5 Sterne, mit der Tendenz zu 3.



Herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!



Dienstag, 28. November 2017

Rezension zu „Izara - Das ewige Feuer“ von Julia Dippel



Verlag: Loom Light / Thienemann-Esslinger
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 25.10.2017
Seiten: 540
Print: 14,99 €
Ebook: 3,99 €
Reihe: ja  / Band 1

Inhalt


Ari hält sich für ein ganz normales Scheidungskind: Sie lebt bei ihrer labilen Mutter, verabscheut ihren reichen Vater und jobbt neben der Schule, um sich ein Auto leisten zu können. Doch all ihre durchschnittlichen Sorgen rücken schlagartig in den Hintergrund, als übernatürliche Wesen versuchen, sie zu töten. Einer von ihnen ist Lucian, für den Ari als Tochter seines Erzfeindes ganz weit oben auf der Abschussliste steht. Als er jedoch erkennt, wie sehr er sich getäuscht hat, begeben sich die beiden auf die gefährliche Suche nach Antworten. Vor ihnen tut sich ein Abgrund aus Intrigen, Verrat und den Machtspielen einer verborgenen Gesellschaft auf, in der Ari ihren Platz finden und vor allem überleben muss.


Meine Meinung


Das Cover hat mich sofort angesprochen und auch der Klappentext klang vielversprechend. Und doch habe ich erst mal hin und her überlegt, ob ich es wirklich lesen soll! Bin ich froh, dass ich in diesem Fall auf mein Bauchgefühl gehört habe!

Relativ unvoreingenommen bin ich an die Geschichte herangegangen und hatte auch noch nicht viel von dem Buch gehört zu dem Zeitpunkt. 
Der Schreibstil hat mich aber sofort abgeholt. Ari war mir mit ihrer Schlagfertigkeit sofort sympathisch und auch ihre hibbelige beste Freundin Lizzy ist mir schnell ans Herz gewachsen. Ich konnte auch gut nachvollziehen, dass Ari immer wieder Zweifel hatte, auch wenn es manchmal keinen ersichtlichen Grund gab, aber das kam für mich einfach realistisch rüber und hat mir super gefallen, da es hier mal kein naives Mädchen ist, die sofort zu allem Ja und Amen sagt. 
Und dann kam Lucian, auf den ersten Blick der typische Bad Boy, der zum Helden wird und trotzdem entwickelt er sich im Laufe der Geschichte zu einem Prota, dem ich komplett verfallen bin und den ich bestimmt so schnell nicht mehr aus meinem Kopf bekomme. Die Autorin hat es geschafft, ihn einen ganz besonderen Charme vermitteln zu lassen, der mich schlichtweg verzaubert hat. 
Auch alle anderen Charaktere sind toll ausgearbeitet und der Zusammenhalt innerhalb der Gruppe um Ari war einfach herrlich und ich fühlte mich selbst wie mittendrin.

Ab der ersten Seite war ich gefesselt und doch dachte ich erst noch, sehr toll geschrieben, aber nichts Neues oder Besonderes.
In der Entwicklung ist aber beim Lesen genau das Gegenteil passiert, was mein Empfinden anbelangt hat. Es kam einfach so viel rüber, die Spannung hat sich immer mehr gesteigert, es kamen immer wieder neue Fragen auf, vieles konnte ich einfach nicht durchschauen und dazwischen war ich dem Humor in dieser Geschichte komplett verfallen. Ich habe oft so herzlich gelacht und das Schmunzeln wollte gar nicht mehr verschwinden. Dieses Buch hat mich einfach so glücklich gemacht, dass ich am Ende einfach nur unsagbar froh war, es gelesen zu haben. 

Mit all diesen Dingen hat die Autorin eine komplett faszinierende eigene Welt erschaffen, der man sich nicht entziehen kann. Es kam mittendrin irgendwann der Punkt, da konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen und habe es in einem Rutsch fertig gelesen. Zum Schluss gibt es mal keinen fiesen Cliffhanger, trotzdem sind genügend Fragen offen und man kann die Fortsetzung kaum erwarten.

Fazit: Izara ist für mich eine der größten Überraschungen in diesem Jahr. Es ist ein Debüt, das mich komplett verzaubert hat und mich selbst jetzt im Nachhinein noch so unglaublich viel fühlen lässt. Ich habe viele Charaktere liebgewonnen, aber Lucian hat mich komplett um den Finger gewickelt. Diese Geschichte ist eine perfekte Mischung aus dämonischer Fantasy-Action, Spannung, Humor und Liebe und genau diese Komponenten wurden hier so grandios eingesetzt, dass ich wirklich wunschlos glücklich bin. Dazu gibt es viele Überraschungen, tolle Wendungen und auch immer wieder aufschlussreiche Erklärungen, die alles genial zusammenfügen. Mit dem Ende hat die Autorin mich zum Lachen und Weinen gleichzeitig gebracht, weil ich es einfach unglaublich perfekt zu diesem Buch fand. Zum Glück geht es noch weiter und ich freue mich riesig auf Band 2. 
Izara gehört zu meinen Highlights 2017 und ist ein absolutes Must-Read! 


HIGHLIGHT



Herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!